Eine Woche auf AIDAmar vom 22.-29.11.2014

Mittelmeer, westliches

06.12.2014 bis 13.12.2014 - Mittelmeer 2 - AIDAmar
inkl. Flug ab 549 € p.P. VARIO | Innenkabine 

Haben Sie noch nie eine Kreuzfahrt gemacht und möchten einmal wissen, wie es denn so hergeht auf diesen wunderschönen schwimmenden Erholungsinseln? Damit Sie einen ersten Eindruck vom Ablauf so einer Reise haben, möchte ich Ihnen einmal meine Woche auf AIDAmar vorstellen. Vielleicht kann ich Sie mit diesen Informationen ein wenig inspirieren und neugirig machen auf die weite Welt, die sich mit dieser angenehmen und abwechslungsreichen Art des Reisens für Sie öffnet.

Unsere Route:

Die Route westliches Mittelmeer 2 mit AIDAmar

Unser Schiff

gebaut in:           Papenburg, Deutschland

Indienststellung:  2012

Schiffslänge:       253,33 m

Vermessung:       71.304 GT

Tiefgang:            7,3 m

Decks:                14

 

Gästekabinen:     1097

Restaurants:        7

Bars:                  12

Fläche

Sonnendecks:      6.620 m²

Body & Soul Spa: 2.602 m²

Besatzung:          609

Unser erster Tag von Mallorca Richtung Sizilien

Nach unserem zweistündigen Flug von Düsseldorf nach Mallorca sind wir um 15.00h auf dem Schiff angekommen und finden eine Schlange vor dem Check in vor. Uns graust es bei dem Anblick und wir stellen uns auf lange Wartezeiten ein. Erstaunlich - die Mitarbeiter von AIDA sind schnell. Nach 20 Minuten sind wir auf dem Weg in unsere Kabine und können uns ganz gemütlich frisch machen. Natürlich haben wir (das letzte Mal für die nächste Woche) Riesenhunger und finden ein umfangreiches Angebot von Kuchen, Snacks und warmen Gerichten im East Restaurant auf Deck 11. Ein leckerer Salat mit einem Rindersteak weckt wieder unsere Lebensgeister.

Es ist ordentliches Wetter auf Mallorca für einen Tag im November. 24 Grad aber leider bewölkt. Also schauen wir uns ein wenig auf dem Schiff um, studieren die Fitnesskurse (bei dem guten Essen ein absolutes Muss), besichtigen den Wellnessbereich und bestellen die Hängematte für unseren Balkon - das wichtigste Utensiel für mich auf dieser Reise neben meinem Mann und meinem Laptop.

Um 18.30h beginnen die Essenszeiten. Wir haben 3 Inklusiverestaurants zur Auswahl und das Gedränge ist leider groß. Klar, am ersten Tag sieht es so aus, als hätten alle Gäste 3 Wochen lang gehungert in dem Bewustsein, dass es bald auf AIDA ein reichliches Angebot an Köstlichkeiten gibt. Aber wir finden einen schönen Platz und schlagen uns ebenfalls den Bauch voll.

Um 21.00h kommt der einzige nervige, aber auch notwendige Teil der Reise - die Seenotrettungsübung. Ca.30 Minuten stehen wir an unserem Meetingpoint auf Deck 5 und hören zu, wie die Kabinen ausgerufen werden. Es gibt immer wieder Spaßvögel, die nicht an der Seenotrettungsübung teilnehmen. Die werden jetzt aus der Kabine geholt - Vorschrift ist Vorschrift. Dann gibt es noch eine kurze Erläuterung zum Verhalten auf dem Schiff und dann macht sich der ganze Trupp an Gästen wieder auf den Weg in die Kabinen, Restaurans, Bars oder wohin es einen auch immer verschlägt.

Kurze Zeit später geht die Reise endlich los. Mit Poolparty und Lasershow verabschiedet sich AIDAmar vom Hafen Palma und bei ruhiger See und lauem Lüftchen geht es hinaus auf das weite Meer. Wer mag, kann jetzt noch an Deck das Tanzbein schwingen oder in der Anytime-Bar (Diskothek des Schiffes) abrocken. Wir sind müde und machen uns auf den Weg in die Kajütte.

2. Tag auf See - Palermo wir kommen

Bei strahlendem Sonnenschein erwachen wir in unserer gemütlichen Kabine. Das wir so ein tolles Wetter haben bei absoluter Windstille, damit haben wir nicht gerechnet. Ein ausgiebiges Frühstück kräftigt uns für den Tag und heute morgen verteilt sich das Publikum schon viel gleichmäßiger auf die Restaurants. Bis 11.00h haben wir Zugriff auf das komplette Frühstücksangebot, danach gibt es noch eine abgespeckte Form für den Spätaufsteher. Allerdings ist auch bereits um 12.30h Mittagessen angesagt. Hier erklärt sich auch die einhellige Meinung, dass bei einer einwöchigen Kreuzfahrt auf AIDA das Gewicht mindestens um 3-4 kg zunimmt. Ich werde auf jeden Fall versuchen, mit aller Kraft dagegen anzukämpfen und stelle mich um 9.30h dem netten Fitnesstrainer in einer Step-Stunde. 45 Minuten lang werde ich mit ca 20 Gleichgesinnten anspruchsvoll angeleitet und was "Marcel" nur ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubert, wird zumindest für mich zur schweißtreibenden Angelegenheit - aber ich habe es ja nicht anders gewollt. In der gleichen Zeit ertüchtigt sich mein Göttergatte auf dem Crosstrainer - 70 Minuten lang. Ich hoffe, das hat keine Spätfolgen. Aber bei der langsam dahingleitenden See ist er so entspannt im Tritt, dass er völlig die Zeit vergisst. Die Geräte sind in einem hervorragenden Zustand in professioneller Qualität - Life Fitness, ein bekannter und beliebter Hersteller für Sportgeräte.

Um meine Muskeln nach dem Training zu entspannen, entscheide ich mich für einen Gang in die Sauna, mein Mann zieht unsere Kabine vor mit einem guten Buch auf dem Balkon. Nach der Sauna gönne ich mir noch eine Wellnessbehandlung bei Lisa, einer ausgebildeten Kosmetikerin der AIDA Therapeuten. So kann der Urlaub weitergehen. Nachmittags gibt es noch eine kurze Ruhezeit auf der Kabine, bevor es dann um 20.00h zum Essen geht und danach zu einer fröhlich-bayrischen Party ins Brauhaus. Heino soll kommen - natürlich nicht der echte. Aber es ist ein lustiger Abend mit einer mitreißenden und hoch motivierten Anheizerin, die uns auf die Tische und Bänke scheucht zum Schunkeln und  Tanzen. Um 23.30h ist die Luft raus und wir machen uns auf in die Anytime-Bar auf Deck 12. Hier läuft Neues und Altes an rythmischer Discomusik und wir geben nochmal alles, um die Kalorien des Abendessen loszuwerden. Ausgepowert und glücklich sinken wir dann um 2.00h auf unserer Kabine in den Schlaf.

Ein Blick in die Wellnesskabine
Abends im Brauhaus

3. Tag Palermo

Um 08.00h (schätze ich) sind wir in Palermo angekommen. Ich kann das nicht wirklich bestätigen, weil wir bis 10.00h geschlafen haben. Ein Glück gibt es noch bis 11.30h Frühstück im East Restaurant. Wir treffen uns mit unseren Freunden, um den weiteren Tag zu besprechen und entschließen uns, mit dem Hop on Hop off Bus eine Stadtrundfahrt zu machen. Der Fahrpreis in Höhe von 20,00 Euro pro Person ist schon saftig und fast bereue ich es, dass ich nicht in eine der Pferdekutschen (25,00 Euro für 2 Personen nach langer Verhandlung) oder in ein Taxi gestiegen bin (Preis flexibel - eben Italien). Nach einer Stunde Stadtrundfahrt geben wir der Empfehlung des mitgereisten Italien-Referenten aus dem gestrigen Neapel-Vortrag nach und laufen in das Theatro Massimo. Hier erhalten wir eine Privatführung für 8,00 Euro pro Person. Das Gebäude ist beeindruckend und wir dürfen sogar die Loge für das Königshaus sehen. Es gibt zwar keine Könige mehr in Italien, aber der Begriff ist schmückend. Die Loge fasst Sitzplätze für 27 Personen und kann zu einem Preis von 3000 Euro pro Auftritt von Familien und Firmen gemietet werden. Das Theater verschlägt einem von Innen den Atem. Wie Bienenwaben sind die kleinen Logen aufgereiht und bieten Platz für über 1000 Gäste. Auch der Innenraum stellt nochmal Sitzplätze für über 300 Personen bereit. Die Akustik ist Hammer und die Atmospähre trägt mich in eine Zeit vor Handy- und Flugzeugtechnik. Alles ist in rotem Samt gehalten und fast erwarte ich, rokkoko-gekleidete und hell gepuderte Personen mit weißen Perücken durch die Hallen flanieren zu sehen, die sich zum Besuch des Stücks "La Traviata" welches im Moment läuft, höchstadelig einfinden.

Nach diesem beeindruckenden Besuch gönnen wir uns ein Eis in einem der vielen Cafes in Palermo bevor wir uns auf den Heimweg Richtung Schiff aufmachen. Unterwegs durchstreifen wir noch ein Kaufhaus, stellen aber fest, dass Italien zumindest in Bezug auf Mode doch noch teurer ist als Deutschland. Nur bei den zwei Paar Pumps, die ich mir gönne, habe ich glaube ich, ein gutes Schnäppchen gemacht.

Wir müssen uns etwas beeilen, weil ich meinen lieben Schatz genötigt habe, mit mir einen Anfängertanzkurs für Disco-Fox mitzumachen. Um 18.00h startet der Kurs mit Arno und selbstvertändlich komme ich wie gewohnt 5 Minuten zu spät dort an. Macht glücklicherweise nichts - wir dürfen noch mitmachen. Arno ist sehr bemüht und erklärt die Schritte sorgfältig. Am Ende können wir sogar die eine oder andere Drehung auf das Parket bringen. Dabei hat mein Mann behauptet, bereits zwei meiner Vorgängerinnen wären mit ihm gescheitert und er hätte nunmal keine Talent zum Tanzen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen in der AIDA Bar zu Helene Fischer noch ein Solo auf das Parkett legen werden. Um 19.00h schauen wir uns noch die exclusive Show "Kauri" an, die nur auf AIDAmar gezeigt wird. Spektakuläre Tanzeinlagen, Akrobatik und wunderschöne Musik entführen uns in eine Märchenwelt, bevor um 20.00h mal wieder Essenszeit ist. Nach dem Abendessen ziehen wir uns dann auf die Kabine zurück. Der Tag war lang und uns steckt die letzte Nacht noch etwas in den Knochen.

Blick vom Schiff auf Palermo
Abendshow

4. Tag Neapel

Um 08.00h erreichen wir Neapel, ein Ziel, bei welchem man auf jeden Fall das Schiff verlassen sollte, so viel gibt es hier zu entdecken. Alleine für Pompeij benötigt man fast einen ganzen Tag, um diese aufregende Stätte zu besichtigen. Die antike Stadt ist so gut erhalten, dass man fast schon das mittelalterliche Geschehen vergangener Zeiten um sich herum spürt. "Imbissbuden", Wohnhäuser, "Wellnesstempel" und viele andere Objekte sind nahezu noch komplett erhalten. Wer gerne eine faszinierende Natur erleben möchte oder einen Strandausflug schätzt, dem bleiben noch die Amalfiküste, Ischia und Capri. Ausflugsmöglichkeiten ergeben sich bei Ankunft am Hafen ganz individuell oder, wer es ganz besonders sicher mag, der bucht bis zwei Tage im Voraus die Ausflüge über AIDA. Wir haben uns allerdings vorgenommen, den heutigen Tag auf dem Schiff zu genießen.

Mein Tag beginnt um 09.15h mit Step und Tone, leichte Schritte auf dem Stepper mit Kräftigungsübungen. Danach erstmal ein ausgiebiges Frühstück und ein paar Stunden arbeiten. Mit meinem Handy-Hotspot komme ich ganz gut voran. Die Internet - Flat auf AIDA ist mal mehr und mal weniger erträglich. Über Mittag haben wir bei sonnigem Novemberwetter die Möglichkeit, einige Stunden auf dem Balkon "abzuhängen". Nachmittags legen wir noch einige Saunagänge ein. Es ist recht ruhig an Bord, weil die meisten Gäste die tollen Ausflugsziele besuchen. Das kommt uns, die wir uns am liebsten auf dem Schiff aufhalten, natürlich entgegen. Also eigentlich besteht dieser Tag nur aus faulenzen und essen, von dem Arbeitsvormittag mal abgesehen. Wir machen uns also um 20.00h wieder auf zur zweiten Essenschicht im Marktrestaurant. Das einzig nervige ist die lange Schlange, die sich bereits ab 19.40h vor dem Marktrestaurant formiert hat. Dabei reicht es hier völlig, wenn man sich um 20.10h auf den Weg macht. Auch der Abend steht unter einem ruhigen Motto - früh schlafen und erholen. Nach diesem chilligen Tag ein wunderbarer Ausklang.

5. Tag Rom Civitavecchia

Ja, was soll ich sagen. Rom ist natürlich ein absolutes Muss, wenn man das Entdeckergen in sich trägt. Alle 5 Minuten stößt man auf ein neues spanendes Monument und aufregende große und kleine Wunder. Allerdings waren mein Mann und ich bereits zweimal mit AIDA dort und haben heute nochmal einen ganz gemütlichen Tag an Bord verbracht. Wie bereits schonmal angedeutet, sind die Tage mit interessanten Ausflugszielen die schönsten Tage an Bord, weil kaum Menschen an Bord sind. Für diejenigen, die gerne Rom erkunden möchten, habe ich hier einmal einige Anregungen zusammengestellt mit freundlicher Unterstützung von AIDA. Wir für unseren Teil haben den ganzen Tag Wellness gemacht und gelesen.

Rom:

Hier heißt die wichtigste Vokabel „arrivederci“. Schließlich ist Rom mit seinen Kirchen und Monumenten so schön, dass man es unbedingt wiedersehen will. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Trevi-Brunnens. Wenden Sie ihm den Rücken zu und werfen Sie mit der linken Hand eine Münze über die rechte Schulter ins Becken. Dann, so der Volksglaube, werden Sie auf jeden Fall in die Ewige Stadt zurückkehren. Falls Sie Single sind, können Sie auch zwei Münzen werfen – und sich daraufhin in einen Römer oder eine Römerin verlieben.

 

Rom ist die cremige Gelassenheit eines Cappuccinos, gemischt mit der hektischen Drehzahl eines Vespa-Motors. Rom zeigt schamlos große Gefühle vor allen Leuten und gestikuliert mit beiden Händen. Rom ist edle Mode und lässige Lebensart. Rom stolpert bei jedem Schritt über tausendjährige Geschichte, quittiert den daran nagenden Zahn der Zeit aber nur mit einem Schulterzucken. Rom ist Weltmetropole mit Herz. Rom ist die ewige Stadt. Rom ist Rom. Und alle Wege führen dorthin. Auch von Civitavecchia …

Eine besonders angenehme Art zu reisen, erleben Sie im Roma-Express. Dieser luxuriöse Zug bringt Sie bequem in Italiens aufregende Hauptstadt. Wer Rom  und den Vatikan zum ersten Mal besucht, erinnert sich augenblicklich an die vielen Filme, die hier gedreht wurden. Man fühlt sich merkwürdig vertraut mit den antiken Bauwerken, obwohl man die Architektur der alten Römer erstmals „hautnah“ erlebt. Das Wahrzeichen Roms, das Kolosseum, präsentiert sich während der Vorbeifahrt als ein solches Déjà-vu-Erlebnis. Im Inneren des Monumentalbaus ist man sprachlos, in welchen Dimensionen sich die „Vergnügungen“ vor 2000 Jahren abspielten. Die Busfahrt durch das Zentrum der ewigen Stadt mutet tatsächlich wie eine Zeitreise an – vorbei an den imposanten Zeugen des einstigen römischen Machtzentrums, wie dem Titus-Bogen, dem Circus Maximus, dem Forum Romanum und dem Kapitol. Die Epochen vermischen sich bei der Weiterfahrt über die Prachtstraßen, so als habe jemand eine neue Jahreszahl als Ziel eingetippt: Piazza Venezia mit dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II. Dieses 1911 eingeweihte Einigungsdenkmal im Stil des Klassizismus überragt in seinen gewaltigen Dimensionen sogar den Kapitolshügel. Im Volksmund wird der Monumentalbau „Schreibmaschine“ genannt.

Den Puls dieses Herzens der westlichen Zivilisation spüren Sie am besten bei einem Spaziergang durch die quirligen Straßen und Gassen. Einfach eintauchen in den Strom der Fußgänger, die immer hektisch erscheinen, es aber nie eilig haben, und die für ein Schwätzchen oder den obligatorischen Espresso gerne eine Pause einlegen. Schon treffen wir den nächsten „Bekannten“: den Trevi-Brunnen, ein wahres Meisterstück des Barocks. Der berühmteste Brunnen Roms wartet aufs überzählige Kleingeld, das traditionell mit einem Wunsch gepaart im Becken zu Füßen der Skulpturen und Naturfelsen versenkt wird. Der beste Ausguck, um das Rom von heute an sich vorbei defilieren zu lassen, ist die Spanische Treppe. Es braucht nicht viel mehr, als auf den Stufen zu sitzen – Rom zu Füßen.

Fürs Design haben die Italiener bekanntlich ein besonderes Gespür – schon seit den Römern, wie es scheint. Da bildet das Pantheon keine Ausnahme: Dem ehemaligen Tempel wurde die Genialität der geometrischen Form in den Stein gemeißelt. Das Bauwerk mit dem biblischen Alter von 2000 Jahren gilt als das besterhaltene Heiligtum aus der Römischen Antike. Seit dem Mittelalter ist Rom das Zentrum der katholischen Welt. In der ehrwürdigen Basilika San Clemente erfahren Sie Historie in „Schichten“: 13 Meter unter Straßenniveau sind Räume einer kaiserzeitlichen Wohnanlage von Papst Clemens (88–97 n. Chr.) erhalten, darüber befindet sich die Unterkirche mit interessanten Fresken und schließlich die ab 1108 erbaute jetzige Oberkirche. Doch wenn Sie den Blick auf die gewaltige Kuppel des Petersdoms werfen, wird Ihnen mit einem Mal klar, warum dieses Bauwerk selbst von Nicht-Katholiken mit Bewunderung verehrt wird. In fast zwei Jahrhunderten schufen so bedeutende Baumeister wie Bramante, Raffael und Michelangelo ein erhabenes Gotteshaus exakt an der Stelle, wo St. Peter gekreuzigt und begraben wurde. Im Inneren entdeckt der von ehrfürchtiger Sprachlosigkeit erfasste Besucher Kunstwerke, die eine Periode von 2000 Jahren abdecken. In einer Seitenkapelle befindet sich die weltberühmte und anrührende Skulpturengruppe „Pieta“ von Michelangelo. Die vom gleichen Meister in vier Jahren geschaffenen Fresken der nahen Sixtinischen Kapelle haben so manche Papstwahl erlebt. Und die Vatikanischen Museen innerhalb des gerade einmal zwei Quadratkilometer kleinen Vatikanstaats zeigen einige der aufregendsten Kunstschätze dieser Erde. Seit dem Mittelalter ist der Vatikan durch Gänge und eine Fluchtmauer mit der Engelsburg verbunden. Dieser ursprünglich als Mausoleum im Jahre 135 n. Chr. von Kaiser Hadrian angelegte Bau hatte im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Funktionen zu erfüllen: von päpstlicher Schatzkammer und Archiv über Papstresidenz und Fluchtburg bis hin zu Gefängnis und Hinrichtungsstätte. Heute haben Sie nichts zu befürchten, außer einem atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt.
Sie können Kultur und Geschichte aber auch links liegen lassen und faulenzen: Ein exklusiver Privatstrand in der Nähe von Civitavecchia bietet alle Annehmlichkeiten, die sich Sonnenanbeter so wünschen.

„La dolce vita” erleben Sie in dem charmanten mittelalterlichen Städtchen Tuscania und beim Verkosten der hausgemachten Spezialitäten und Weine eines Gutes im malerischen Tal Valle del Marta. Ins Mittelalter versetzt fühlen Sie  sich vielleicht auch in Capalbio, einem Dorf in der Maremma, dessen Schloss von starken Wehrmauern umgeben ist. Kleine Treppen und enge Gassen, kombiniert mit liebevoll restaurierten Häusern, machen den Charme dieses verträumten Ortes aus. Jagd und gutes Essen gehören für die Einwohner zusammen, deshalb bietet sich hier auch die Gelegenheit zu einem besonderen hausgemachten Genuss: Wildschwein-Schinken, dazu können Würste, Käse und Wein probiert werden. Fantastischer ist da nur noch die Welt der Niki de Saint Phalle auf einem 10 Kilometer entfernten kleinen Hügel. Die französische Künstlerin erweckte in ihrem Giardino dei Tarocchi Tarot-Spielkarten zum Leben. In einigen der überlebensgroßen und bunt bemalten Skulpturen kann sogar gewohnt werden.

6. Tag Seetag

An unserem zweiten Seetag haben wir natürlich erstmal ausgiebig ausgeschlafen. Das Frühstück geht bis 11.00h und dadurch brauchen wir auch nicht zu fürchten, zu spät zum Essen zu kommen. In die Wellnessabteilung brauchen wir uns heute nicht zu begeben, die wird hoffnungslos überfüllt sein. Unsere Freunde haben sich für 25,00 Euro pro Person einen Tag in der Wellnessoase gegönnt, ein abgetrennter Bereich mit Hängematten und balinesischen Liegen. Über Mittag wird hier das gläserene Dach geöffnet, sodass die wärmende Sonne Ihre Strahlen ungefiltert weitergeben kann. Ich habe heute morgenmeine sp ortlichen Einheiten absolviert und die verlorenen Kalorien sehr schnell bei Omlett und Brötchen wieder aufgefüllt. Der Vormittag steht im Zeichen von "Doppelkopf", einem Kartenspiel, welches zu viert gespielt wird, jeweils mit 2 Spielern, die sich im Laufe des Spiels "finden". Nachmittags gönne ich mir noch einmal "Bauch muss weg" und der Tag geht deutlich schneller vorbei, als uns lieb ist. Für den Abend haben wir uns einen Film aus dem AIDA Pay TV ausgesucht. Für 8,00 Euro können wir uns 24 Stunden lang "Gravity", ein Film mit Sandra Bullok und George Cloony, anschauen. Für jeden Geschmack gibt es eine Menge neuerer Filme, die auf der Kabine angesehen werden können,  gegen Gebühren von 6,00 bis 8.00 Euro pro Tag/Film. Spät in der Nacht gibt es dann noch einen Abstecher in den Heavens Club. Unter diesem Motto steht die Disko auf Deck 12, bei dem bevorzugt weiße Kleidung erwünscht ist.

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